Eingekochter confierter Knoblauch

Manchmal benötigt man Knoblauch in die Gerichte. Es gibt allerdings einige die den Geruch nach dem Essen nicht mögen und auch die Zubereitung ist nicht jedermanns Sache. Dafür gibt es den sogenannten confierten Knoblauch. Hier wird der Knoblauch in Öl vorgegart, verliert so seine Schärfe und den „Nachgeschmack am nächsten Morgen“ 😉

Die Herstellung hält sich auch in Grenzen, zumal man indem man alles in Gläser einkocht auch eine Größere Menge für das Vorratsregal herstellen kann. Außerdem vertrocknet einem der nicht genutzte Knoblauch nicht mehr in der Gemüsekiste.


Zutaten

Mehrere (ca. 3) Knollen frischer Knoblauch
100 ml Rapsöl  (oder Oliven- und Rapsöl im gleichen Mischungsverhältnis)
außerdem ein Braten- oder Küchenthermometer*

Zubereitung

Knollen auseinanderbrechen und die Knoblauchzehen 20 Sekunden in kochendem Wasser blanchieren, dann sofort in Eiswasser abschrecken. Dadurch lassen sich die Zehen nach Abschneiden des restlichen Strunks sehr einfach schälen bzw. aus der Haut heraus drücken. Die geschälten Knoblauchzehen abtrocknen, in einen kleinen Topf geben und soviel Öl dazugeben bis die Zehen bedeckt sind. Das Küchenthermometer direkt mit an den Topf klemmen, so wird es direkt mit erhitzt und kommt nicht kalt in das warme Öl. Bei minimaler Hitze und einer maximalen Öltemperatur von 80°C die Zehen ca. 30 Minuten confieren. Aufpassen das die 80 Grad nicht überschritten werden. Wenn die Knoblauchzehen noch nicht ganz weich sind (sie werden durch das einkochen noch etwas nachgegart) in die Einkochgläser füllen, mit Öl bedecken und die Gläser verschließen.

Den Backofen auf 180°C Unterhitze aufheizen, eine Fettpfanne in die unterste Schiene einhängen und ca. 2 cm hoch mit kochendem Wasser befüllen. Die Gläser nebeneinander in die Fettpfanne stellen, so dass sie sich nicht berühren und alles 30 Minuten einkochen.

Die Gläser vorsichtig aus dem Backofen nehmen und komplett auskühlen lassen. Ich koche den Knoblauch in recht kleinen Mengen (5-6 Zehen pro Glas) übrigens immer in diese Gläser* ein.

Übriggebliebenes Öl, das nicht mehr in die Gläser passte kann man übrigens filtern, in eine Flasche füllen und als leckeres Knoblauchöl zum Verfeinern verwenden.

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