Flotter Dreier mit Fonduesoßen

Ab und zu macht an auch gerne mal ein Fondue. Ich habe dazu einmal dreierlei Fondue Soßen zusammengerührt die sehr gut ankamen. Eine schnellen Orangen-Senf-Dip, ein Apfel-Curry-Dip und eine sogenannte Wiener Tafelsoße. Und diese möchte ich jetzt an euch weitergeben.

Zutaten Orangen-Senf-Dip

1 Esslöffel Orangenmarmelade
1 Teelöffel mittelscharfer Senf
100 Gramm Frischkäse Natur
2 Esslöffel Joghurt

Zutaten Apfel-Curry-Dip

1 Stück Bio-Eigelb
100 ml Distelöl
1 Schalotte
0,5 Teelöffel Currypulver
Zitronensaft einer kleinen Zitrone (frisch gepresst)
1 Esslöffel Weißweinessig
Einen halbenApfel
Zucker
Salz

Pfeffer

Zutaten Wiener Tafelsoße

1 Meerrettich 140 Gramm
125 Gramm Joghurt Natur
Ein halber Apfel, frisch gerieben
100 ml Sahne
Salz und Pfeffer
Zitronensaft

Zubereitung Orangen-Senf-Dip

Dieser Dip geht am schnellsten zu machen. Einfach alle Zutaten miteinander verrühren, fertig ist der Dip. Ich hatte leider keine selbstgemachte Orangenmarmelade mehr im Haus, mit herber gekaufter geht es aber auch ganz gut.

Zubereitung Apfel-Curry-Dip

Hier wird zuerst eine Mayonaise gemacht. Dazu das Eigelb in ein hohes Gefäß geben und etwas Öl zufügen. Wer kein Distelöl findet kann auch kaltgepresstes Olivenöl nehmen. Das Ei-Öl-Gemisch mit it einem Pürrierstab mixen und dabei langsam das übrige Öl an einem dünnen Stahl einfließen lassen. Das Ei sollte dadurch mit der Zeit andicken, so das eine Mayonnaiseartige Konsistenz entstanden ist. entstanden ist.
Die Schalotte schälen grob zerkleinern. Den Apfel nach belieben schälen (muss aber nicht) und fein reiben. Beides zusammen zusammen mit Essig, Zitronensaft, Gemüsebrüh- und Currypulver zu der Mayonnaise geben und alles mir dem Pürrierstab noch einmal fein pürieren.
Nun noch alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken.

Zubereitung Wiener Tafelsoße

Die Sahne schaumig aber nicht steif schlagen. Den Meerrettich fein reiben und in einer Schüssel mit dem Joghurt und dem Zitronensaft verrühren. Den Apfel ebenfalls fein reiben und direkt dazu geben. Durch den Zitronensaft wird er nicht so braun als wenn er bereits länger offen liegt. Jetzt noch die Sahne unterziehen und den Dip wieder mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Soßen bis zur Verwendung im Kühlschrank aufbewahren. Den Orangen-Senf-Dip und die Wiener Tafelsoße kann man problemlos bereits am Vortag zubereiten, bei dem Apfel-Curry-Dip würde ich allerdings erst am Tag der veranstaltung beginnen da dort ja frisches Ei enthalten ist.

Natürlich gab es zu dem Fondue nicht nur diese 3 Soßen, ich habe beispielsweise auch noch selbstgemachte Gurken-Marmelade mit angeboten, sowie Tomatenketchup und Mayonaise. Die letzten beiden kamen allerdings nicht ganz sehr an.

Clementinen-Marmelade nach weihnachtlicher Art

Clemetinenmarmelade nach Weihnachtlicher Art Titelbild

Wie die Zitronen habe ich auch mal Clementinen aus Spanien kommen lassen. Daraus lässt sich ebenso toll leckere Marmelade machen. Weil Clementinen allerdings mehr um die Weihnachtszeit herum geerntet werden, mache ich die Clementinen-Marmelade nach weihnachtlicher Art. Und hier das Rezept von mir: „Clementinen-Marmelade nach weihnachtlicher Art“ weiterlesen

Karamellisierte Zwiebel-Tarte und Salat

Karamellisierte Zwiebel-Tarte

Ein relativ einfaches Gericht ist eine karamellisierte Zwiebel-Tarte. Dazu braucht man nicht mehr als eine ausreichend große Pfanne und eine Hand voll Zutaten. Als Beilage gibt es dazu einen schnellen grünen Salat.

Zutaten

4 große Gemüsezwiebeln
2 Zweige Thymian
2 Lorbeer-Blätter
50g Butter
2 El Roh-Rohrzucker
4 El Apfelessig
100ml Wasser
8 Knoblauchzehen
1 Packung fertiger Blätterteig
Salz und Pfeffer
sowie eine mittelgroße beschichtete ofenfeste Pfanne
1 kleiner Salatkopf

Zubereitung

Zuerst bei den Gemüsezwiebeln die Enden abschneiden, die Zwiebeln längs halbieren und anschließend schälen. Die Art der Zwiebeln ist dabei relativ egal, ich nehme Gemüsezwiebeln, es gehen aber auch andere. Dann braucht man aber gegebenenfalls ein paar mehr Zwiebeln.

Die Beschichtete Pfanne auf den Herd geben und bei mittlerer Temperatur erwärmen. Den (vorzugsweise frischen) Kräuter, also Thymian und Lorbeer, mit warmen Wasser abwaschen und danach trockenschütteln. Die Butter in der Pfanne zergehen lassen und die Kräuter dazu geben. Die Pfanne jetzt etwas schwenken damit die Kräuter nicht verbrennen. Als nächstes den Rohrzucker einrühren, wenn dieser soweit geschmolzen ist alles mit dem Apfelessig ablöschen. Nun die Zwiebeln mit der Schnittseite nach unten in die Pfanne legen. 100ml Wasser dazu gießen und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt noch die Knoblauchzehen schälen und nach Wunsch halbieren oder in Scheiben schneiden und anschließend zwischen die Zwiebeln legen. Den Deckel auf die pfannen geben und alles 10 Minuten auf kleiner bis mittlerer Flamme köcheln lassen.

Den Backofen schon einmal auf 220 Grad vorheizen. den Blätterteig aus dem Kühlschrank holen.

Nach den 10 Minuten sollte das Wasser reduziert, die Zwiebeln glasig und weich sein. Die Flüssigkeit ist soweit ein ein zäher Sirup. Sollte das noch nicht der Fall sein einfach noch ein paar Minuten mit oder ohne Deckel weiter köcheln.

Dann den Herd ausschalten, die Pfanne kann aber auf dem Herd stehen bleiben

Die Zwiebeln etwas zusammen schieben und den ausgerollten Blätterteig oben drauf legen. Mit einem Kochlöffel den Teig am Rand um die Zwiebeln drücken, wenn es geht auch vorsichtig etwas darunter.
Nun noch die Pfanne für 35 Minuten ohne Deckel bei 220 Grad in den Backofen geben.

In der Zwischenzeit einen grünen Salat zubereiten. Dazu den Salat zupfen, waschen und trocken schleudern. Nun auf einem Teller drapieren und Zitronensaft und gutes Olivenöl darüber geben. Alles einmal schnell vermengen wenn die Tarte aus dem Ofen kommt.

Jetzt also die Pfanne aus dem Ofen holen (Achtung, sehr Heiß). Einen großen Teller oben drauf geben und die Pfanne mit einem schnelle Schwung umdrehen. Den heißen Griff dabei mit einem Handtuch festhalten.

Fertig ist die karamellisierte Zwiebel-Tarte. Ein Stück auf den Teller zusammen mit dem grünen Salat servieren

Honig-Beeren-Filo-Crash

Honig-Beeren-Filo-Crash

Wieder einmal ist es Zeit für einen leckeren Nachtisch. Und weil es grade die Zeit der Beeren ist gibt es dieses mal einen Honig-Beeren-Filo-Crash. Also süßer Honig, leckere Himbeeren und knackiger Teig.

Zutaten

200 g Himbeeren
3-4 Blätter Filoteig
150 ml Kokosmilch
250 ml Joghurt griechischer art
50 g Pistazienkerne
Flüssiger Honig nach Bedarf
Olivenöl nach Bedarf

Zubereitung

Zuerst 3-4 Blätter Filoteig auf der Arbeitsfläche ausbreiten und den Honig kreuz und quer darüber verteilen. Am besten in dünnen Bahnen in senkrecht und wagerecht. Anschließen die Blätter deckungsgleich übereinanderlegen und zum Abschluss ein Blatt ohne Honig oben drauf legen.

Ein Backblech dünn einölen, mit den Filoteig auslegen und ein bisschen Olivenöl darüber träufen. Nun die Pistazienkerne darüber verteilen, sie müssen nicht irgendwie besonders angeordnet werden
Das Blech jetzt vorsichtig in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen geben und dort für 10 minuten backen.

In der Zwischenzeit wird der rest gemacht Dazu von den Himbeeren die schönsten auswählen und beiseite legen. Die nicht so schönen oder schon leicht angedrückten mit einer Gabel in einer Schale zerdrücken. Den Joghurt und die Kokosmilch dazu geben und alles miteinander verrühren.

Jetzt sollte auch der Teig soweit sein um ihn aus den Ofen zu holen. An die Seite stellen und abkühlen lassen. Die Pistazien vorsichtig abschütteln und ein einem Mörser etwas zerstoßen. Nicht zu fein, es sollten noch reichlich knackige Stückchen in der Masse sein.

Jetzt den abgekühlten Filoteig in handlich Stücke brechen und die beiseite gestellten Himbeeren mit einem scharfen Messer nach Wunsch halbieren. So rutschen sie beim belegen nicht mehr von den Filoblättern.

Zum servieren einen Esslöffel Joghurt auf einen Teller geben, ein Stück Teig darüberlegen und darauf ein paar der halbe Himbeeren. Dann weitere Schichten von Joghurt, Teig, Himbeeren und Joghurt. Als letztes die Pistazienstücke darüber verteilen, dazu noch eine ganze Himbeere und den Honig-Beeren-Filo-Crash am besten sofort servieren.